Museum August Macke Haus. Saniertes Künstlerhaus mit multifunktionalem Erweiterungsbau.

Hochstadenring 36
53119 Bonn

DATEN & FAKTEN

  • Sanierung Künstlerhaus, ca. 370 m² Gesamtfläche
  • Erweiterungsbau, ca. 1.220 m² zusätzliche Nutzfläche
  • Fertigstellung Museumsort 2017

PROJEKTBETEILIGTE

Bauherr:
Stiftung August Macke Haus
der Sparkasse in Bonn
ProBonnum GmbH

Architektur:
Sanierungsphase (2010–2011):
Architekturbüro lutz+unglaube
www.lutzundunglaube.de

Entwurfsplanung Erweiterungsbau:
Architekturbüro Schommer
www.schommer-architekt.de

Ausführungsplanung Erweiterungsbau:
KKW Architekten
www.kkw-architekten.de

Ausstellungsdesign und -konzeption:
Designbüro Arndt & Seelig
www.arndt-seelig.de

›Als August Macke im Jahr 1910 mit seiner Frau Elisabeth in das 1877 errichtete, spätklassizistische Wohnhaus einzog, ließ er sich das Dachgeschoss nach seinen Wünschen zum Atelier ausbauen – der Maler verbrachte hier die produktivsten Jahre seines Lebens. Seit nunmehr 20 Jahren ist das ehemalige Wohn- und Atelierhaus von August Macke der Öffentlichkeit als Museum, Ausstellungshaus und Forschungsstätte zugänglich. Nach einer behutsamen Sanierung und Ergänzung durch einen Erweiterungsbau bietet es neuen Raum, Kunst, Kultur und Geschichte zu erleben.‹

SANIERUNG UND UMSETZUNG EINER DAUERAUSSTELLUNG

  • Einbringen einer eigens konzipierten Dauerausstellung zum Leben und Werk von August Macke
  • Neuordnung der Räume und Umsetzung eines stimmigen Farbkonzeptes
  • wesentliche Maßnahmen der musealen Optimierung und Sanierung im Rahmen des Denkmalschutzes
  • Erneuerung und Sanierung von Dach, Fenstern und haustechnischen Installationen

›In den in neuem Glanz erstrahlenden Räumen bieten die Kunst und der Geist August Mackes ideale Voraussetzungen für Muße und Kreativität.‹

ERWEITERUNGSBAU

Der sich sensibel an das authentische Künstlerhaus anschließende Erweiterungsbau ist ausschließlich August Macke gewidmet und bietet den bisher fehlenden Raum zur umfassenden Darstellung der Geschichte und Kunst des Malers. Hier erfährt der Besucher auf lebendige, anschauliche Weise alles über Leben, Werk und Wirken des Künstlers.

Dazu zählen vor allem die Wechselausstellungen, die Museumspädagogik, größere Veranstaltungen, Kasse und Shop, Garderobe, Büro- und Bibliotheksräume sowie Lagermöglichkeiten für u. a. die Sammlung. Darüber hinaus ist ein barrierefreier Zugang zum Atelier im Dachgeschoss und zu den übrigen beiden Etagen des Künstlerhauses möglich.

Das Projekt umfasst eine Flächenerweiterung von rund 1.220 m² vom UG bis zum 3. OG sowie Besonderheiten wie zum Beispiel einen Innenhofgarten, eine Dachterrasse und eine 12 Meter hohe, frei stehende Glasfassade.



FINANZIERUNG UND FÖRDERUNG

Die Baumaßnahme wurde durch den Bund, das Land Nordrhein-Westfalen, den Landschaftsverband Rheinland, die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, die Stiftung August Macke Haus der Sparkasse in Bonn sowie durch zahlreiche Spenden von Privatpersonen finanziert.

Als öffentlich gefördertes Bauprojekt unterlag die Maßnahme den öffentlichen Förder- und Ausschreibungsbestimmungen sowie der obligatorischen Verwendungsnachweispflicht im öffentlichen Vergaberecht.





Auszug aus der Referenz der Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien:

››Die Zusammenarbeit mit der ProBonnum GmbH im Rahmen des Bauprojektes, Erweiterungsbau August Macke Haus, war stets geprägt von Zuverlässigkeit, gegenseitigem Vertrauen und Kompetenz. Als öffentlichem Zuwendungsgeber war dem Bund eine stetige enge Abstimmung vor allem im Hinblick auf den Zeit- und Kostenrahmen besonders wichtig. Diese war durchgängig gegeben. Der Erweiterungsbau des Museums August Macke Haus ist sowohl im Hinblick auf die Planungs- und Bauphase als auch gemessen am überaus großen Zuspruch seitens des Publikums nach seiner Eröffnung ein ausgesprochen erfolgreiches Projekt, das der überregionalen und internationalen Bedeutung August Mackes gerecht wird.‹‹